ACTA-Proteste von „Internetlobbyisten“ gesteuert!

Es ist immer wieder erschreckend, welche Menschen in unserem Land Entscheidungen treffen. Erschreckend deshalb, weil die Unfähigkeit mancher Politiker im Umgang mit der modernen Zeit so gravierend ist, dass man sich als Kind dieser Zeit Sorgen darüber machen muss ob diese Regierung überhaupt in der Lage ist unsere Meinung verstehen zu wollen.

„Die ACTA-Ablehnung ist angesichts massenhafter Produktfälschungen ein falsches Signal und daher auch ein schwarzer Tag für die deutsche Wirtschaft. Das europäische Parlament hat gestern den Anti-ACTA-Protesten nachgegeben und ist damit der finanzstarken Lobby großer Internetkonzerne auf den Leim gegangen. Mit gezielten Desinformationskampagnen wurden junge Menschen aufgestachelt und für deren monetären Interessen benutzt.“

Dieser Auszug ist die Kernaussage eines von Dr. Günter Krings (stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Fraktion) verfassten Beitrag zum Scheitern von ACTA. Seiner Meinung nach sind also Firmen die ihr Geld mit Internet verdienen, wie Google und Apple, dafür verantwortlich, dass das Abkommen gescheitert ist. Ich meine genug Mitarbeiter um die Proteste zu fälschen hätten sie ja!

Allerdings frage ich mich dann wieso der Softwarelobbyverband BSA einer der größten Unterstützer von ACTA war, wenn doch die „Internetlobbyisten“ diese Proteste „aufgestachelt“ haben.

Ich würde vorschlagen Dr. Krings: Sie beschäftigen sich nochmal richtig mit den Bürgern ihres Landes bevor sie solche „Weisheiten“ von sich geben!

Zitat-Quelle: cducsu.de
Bild-Quelle: snhphotography.wordpress.com

ACTA Abstimmung am Mittwoch

Am Mittwoch stimmt das EU-Parlament über ACTA ab, falls ihr jetzt noch aktiv werden wollt kontaktiert am Besten die Abgeordneten selbst!

Eine Liste mit Beführwortern und Kritikern inklusive Kontaktdaten stellt hierfür der Verein „Digitale Gesellschaft e.V.“ zur Verfügung.

Zur Liste

Hoffen wir, dass die Abgeordneten im Sinne des Volkes entscheiden!