Junge Polizei will den „Datenspeicher“ Facebook anzapfen!

Zusätzlich dazu hätten sie gerne, das Facebook sicherstellt, dass diese Daten auch echt sind, dies wäre zum Beispiel mit dem postident-Verfahren möglich

Die Daten dürften dann, rein theoretisch, nach Paragraph 113 des Telekommunikationsgesetzes, auch ohne richterlichen Beschluss, an die Ermittlungsbehörden übergeben werden.

Doch der Artikel enthält noch eine weitere Stelle die mich zum Stutzen brachte:

„In der Zwischenzeit konnten Sicherheitsbedenken bezüglich der Speicherung persönlicher Daten durch Facebook gelöst werden. Diese Daten werden nun auf Polizeiinternen Servern in Deutschland gespeichert auf die Facebook keinerlei Zugriff hat.“

Warum habe ich bloß das Gefühl, das Facebook besser auf meine Daten aufpassen kann als die deutsche Polizei?

Den gesamten Artikel findet ihr hier

Tutorial: Beliebige Website auf Facebook teilen

Die von mir hier vorgestellte Methode ist schon lange im Umlauf, scheint allerdings eher unbekannt zu sein, da viele Leute sie nicht nutzen.

Es geht darum, dass man in Firefox einen anklickbaren Button hat, welcher es auf Knopfdruck ermöglicht jede beliebige Website im Netz zu teilen und das alles ohne jeglichen Quellcode auf der Website selbst.

  1. Als erstes öffnet ihr die Lesezeichenverwaltung mit einem gleichzeitigen Druck auf Strg + Umschalt + B.
  2. Hier wählt ihr nun links in der Liste den Punkt: „Lesezeichen-Symbolleiste“ aus
  3. und geht dann über „Verwalten“ auf „Neues Lesezeichen“.
  4. Im nun geöffneten Fenster gebt ihr als Namen „Teilen“ ein und fügt bei Adresse folgenden JavaScript-Code ein:

    javascript:var%20d=document,f='https://www.facebook.com/share',l=d.location,e=encodeURIComponent,p='.php?src=bm&v=4&i=1318433099&u='+e(l.href)+'&t='+e(d.title);1;try{if%20(!/^(.*.)?facebook.[^.]*$/.test(l.host))throw(0);share_internal_bookmarklet(p)}catch(z)%20{a=function()%20{if%20(!window.open
    (f+'r'+p,'sharer','toolbar=0,status=0,resizable=1,width=626,height=436'))l.href=f+p};if%20(/Firefox/.test(navigator.userAgent))setTimeout(a,0);else{a()}}void(0)
  5. Bestätigt diesen Schritt mit einem Klick auf „Hinzufügen“.
  6. Das wars auch schon, nun könnt ihr jede Website im Internet ganz einfach teilen!

Viel Spaß mit eurem neu erlangten Wissen 😉

ACTA-Proteste von „Internetlobbyisten“ gesteuert!

Es ist immer wieder erschreckend, welche Menschen in unserem Land Entscheidungen treffen. Erschreckend deshalb, weil die Unfähigkeit mancher Politiker im Umgang mit der modernen Zeit so gravierend ist, dass man sich als Kind dieser Zeit Sorgen darüber machen muss ob diese Regierung überhaupt in der Lage ist unsere Meinung verstehen zu wollen.

„Die ACTA-Ablehnung ist angesichts massenhafter Produktfälschungen ein falsches Signal und daher auch ein schwarzer Tag für die deutsche Wirtschaft. Das europäische Parlament hat gestern den Anti-ACTA-Protesten nachgegeben und ist damit der finanzstarken Lobby großer Internetkonzerne auf den Leim gegangen. Mit gezielten Desinformationskampagnen wurden junge Menschen aufgestachelt und für deren monetären Interessen benutzt.“

Dieser Auszug ist die Kernaussage eines von Dr. Günter Krings (stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Fraktion) verfassten Beitrag zum Scheitern von ACTA. Seiner Meinung nach sind also Firmen die ihr Geld mit Internet verdienen, wie Google und Apple, dafür verantwortlich, dass das Abkommen gescheitert ist. Ich meine genug Mitarbeiter um die Proteste zu fälschen hätten sie ja!

Allerdings frage ich mich dann wieso der Softwarelobbyverband BSA einer der größten Unterstützer von ACTA war, wenn doch die „Internetlobbyisten“ diese Proteste „aufgestachelt“ haben.

Ich würde vorschlagen Dr. Krings: Sie beschäftigen sich nochmal richtig mit den Bürgern ihres Landes bevor sie solche „Weisheiten“ von sich geben!

Zitat-Quelle: cducsu.de
Bild-Quelle: snhphotography.wordpress.com

ACTA Abstimmung am Mittwoch

Am Mittwoch stimmt das EU-Parlament über ACTA ab, falls ihr jetzt noch aktiv werden wollt kontaktiert am Besten die Abgeordneten selbst!

Eine Liste mit Beführwortern und Kritikern inklusive Kontaktdaten stellt hierfür der Verein „Digitale Gesellschaft e.V.“ zur Verfügung.

Zur Liste

Hoffen wir, dass die Abgeordneten im Sinne des Volkes entscheiden!

Diablo III – Offenes Beta Wochenende

Offensichtlich hat Blizzard unsere Gebete erhört oder möchte sich für den „Starter Edition Bug“ entschuldigen. Woran auch immer es liegt hat Blizzard heute angekündigt, dass es dieses Wochenende einen offenen Betatest geben wird.

Dauer: 20.04.2012 21:01 Uhr bis 23.04.2012 19:00 Uhr
Levelcap: 13
Inhalt: Akt 1 bis Skelettkönig
Teilnahmebedingungen: battle.net-Account

Wer also vor dem 15. Mai schoneinmal in das Spiel hineinschnuppern wollte, kann das ab heute Abend tun.

Download Diablo 3 Betaclient (Deutsch)

Ich wünsche allen viel Spaß dabei 🙂

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Bundesverfassungsgericht stellt einige Gesetze in Frage!

Das Bundeverfassungsgericht (BVerfG) hat einen Beschluss verkündet welcher weitreichende Folgen haben könnte.

Es kritisiert zum Beispiel, dass Telekommunikationsanbieter dazu verpflichtet sind Zugangscodes (Pin etc.) an Ermittlungsbehörden weiterzugeben, selbst wenn diese damit nichts anfangen können da sie nach den gesetzlichen Grundlagen die Telefone und sonstige Telekommunikationsgeräte garnicht auslesen dürfen.

Ein weiteres und viel wichtigerer Punkt ist aber folgender:

Das BVerfG sagt nämlich auch, dass die momentanige Regelung zur Herausgabe von dynamischen IP-Adressen bar jeglicher gesetzlicher Grundlage ist. Es unterstellt die Information, welche IP-Adresse zu einem Zeitpunkt welchem Kunden zugeteilt war ausdrücklich dem Telekommunikationsgeheimnis, damit dürften diese erst bei Straftaten mit erheblichem Gewicht herausgegeben werden. Dieser Punkt dürfte der Abmahninduistrie keineswegs gefallen, denn wenn die Staatsanwaltschaft keine Daten mehr bekommen darf wenn ein kleinerer ebay-Betrug vorliegt, dann dürften die Musiklabels auch keine Auskunft mehr bei einem kleineren Urheberrechtsverstoß erhalten.

Das BVerfG hat dem Gesetzgeber bis zum 30. Juni 2013 Zeit gegeben die entsprechenden Gesetze auszubessern, ruft Ermittlungsbehörden allerdings dazu auf die Vorraussetzungen für ihr Handeln sorgfältiger zu überprüfen.

Warten wir also mal ab was in diesem Punkt in nächster Zeit auf uns zukommt.

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ACTA geht jeden etwas an! Neue Demos am Wochenende!

Auch nach dem vorläufigen Stop von ACTA durch die angekündigte Überprüfung durch den europäischen Gerichtshof ist das Thema weiterhin brandheiß. Viele Kritiker vermuten hinter diesem Schritt nur einen weiteren Trick die Aufmerksamkeit von ACTA wegzulenken.

Doch gerade in dieser Woche hat sich in Großbritannien wieder gezeigt wohin es mit ACTA gehen kann: Providerhaftung, Privatisierung der Rechtsdurchsetzung, Netz-Sperren, Verletzung der Netzneutralität. Das alles sind Punkte die zu verhindern eines jeden Internetnutzers Pflicht sind!

Doch neben ACTA droht auch eine neue Gefahr für das Internet, namentlich IPRED und IPRED2. Diese beiden Entwürfe greifen viele Punkte auf, die aus der momentanigen ACTA Fassung bereits entfernt wurden, wie zum Beispiel der „Three-Strikes“-Regelung.

Wir müssen der Welt zeigen, dass wir und nicht mit einfachen Hinhaltetaktiken verarschen lassen, dass uns unser Internet am Herzen liegt.

Darum beteiligt euch auch diesen Samstag zahlreich an den vielen Demonstrationen die deutschlandweit geplant sind und verteidigt eure Freiheit!

Übersicht der angekündigten Demonstrationen

Facebook Event zur Demo in Saarbrücken

Websites können Loginstatus von sozialen Netzwerken abgreifen!

Beispiel der Ausgabe des Exploits

Der Blogger, SEO und Webentwickler Tom Anthony hat gestern eine Methode veröffentlicht mit der es möglich ist mit einem einfachen Exploit zu überprüfen ob ein Besucher der Webseite bei Facebook, Twitter, Google oder Google+ eingeloggt ist.

Dazu benutzt er ein einfaches Javascript und eine unsichtbare Bilddatei:

<img style="display:none;"
onload="show_login_status('GooglePlus', true)"
onerror="show_login_status('GooglePlus', false)"
src="https://plus.google.com/up/?continue=https://www.google.com/intl/en/images/logos/accounts_logo.png&type=st&gpsrc=ogpy0"
/>

Wie man erkennen kann benutzt er eine Methode die Mithilfe eines Bildes das nur eingeloggte Nutzer sehen können abfängt ob das Bild geladen wird oder nicht. Dies lässt sich natürlich auf alle Seiten ausweiten die Bilder beinhalten die nur ein eingeloggter Nutzer sehen kann!

Der zur Zeit einzige Weg solche Scripts zu verhindern ist eine Installation von Scriptblockern wie zum Beispiel „NoScript“.